Jaguar & Land Rover Project Vector

Konzept mit Köpfchen für die nahe Zukunft

Kategorien: Elektrofahrzeug Jaguar Van & Minibus

Land Rover und Jaguar sind zwar nicht die Ersten mit einem Elektrofahrzeug in Konzeptform zur Veränderung der urbanen Mobilität aber sie denken das Thema mit dem Project Vector als effizientem Van & Minibus gekonnt weiter. Das neue Concept Car wird in Rahmen der Eröffnung des national Automotive Innovation Centers in 2020 gezeigt und soll schon ab Ende 2021 in Form eines Pilotprogramms erste Schritte in der echten Praxis machen. Jaguar und Rover hat sich mit seinem "Destination Zero" Claim für die Zukunft hohe Ziele gesetzt und arbeitet konsequent an deren Umsetzung im Bereich der Mobilität.

Elektrofahrzeug als Van & Minibus soll ein perfekt vernetztes Shuttle sein
Mit dem Concept Car will jaguar Land Rover das Thema vernetzte Mobilität mit den Megatrends Urbanisierung und Digitalisierung harmonisieren. Das multifunktionale Elektroshuttle soll möglichst klimafreundlich und effizient seinen Dienst verrichten. Dazu baut es natürlich auf einen Akku, der im Fahrzeugboden untergebracht ist und so den mitreisenden Passagieren den größtmöglichen Platz liefert.
Jaguar & Land Rover Project Vector - Seitenansicht© Jaguar Land Rover Deutschland

Das Elektrofahrzeug soll so Teil eines zusammenhängenden Netzwerkes werden, das über on-demand-services und Schwarmintelligenz funktioniert. Zu den genauen Leistungsdaten hält sich der Autobauer bei seinem Concept Car noch etwas bedekt. Schiere PS-Power und Beschleunigungswerte spielen bei dieser Form des Vorankommens jedoch keine nennenswerte Rolle. Das Shuttle als Project Vector soll autonome und unfallfreie Fahrt für möglichst viele Passagiere in kurzer Zeit arrangieren und dabei so angenehm wie möglich machen.

Hilfreicher sind hier ein umfangreiches Netzwerk, Onlinefunktionen und der Austausch über eine funktionierende Schwarmintelligenz. Der Antrieb wird ohne Zugkraftunterbrechung arbeiten und die Vorteile vom Elektrofahrzeug klar ausspielen. In erster Linie kann das Van & Minibus-Fahrzeug vermutlich ohne Fahrer auf Messegeländen, Flughäfen oder abgesperrten Grundstücken eingesetzt werden um Passagiere oder Gepäck eigenständig zu transportieren.

Optisch folgt die Form hier der Funktion
Das Project Vector ist kubisch gestaltet. So kann der geringe Platz des Concept Car optimal ausgenutzt werden. Zudem finden sich rings herum große Glasflächen, die den Innenraum luftig und freundlich wirken lassen. Durch verschiedene Lichtsignalgeber ist sichergestellt, dass der kleine Transporter von Jaguar Land Rover jeweils gut sichtbar unterwegs ist und die Mitreisenden auch bei Dunkelheit gut aus- und einsteigen können.
Jaguar & Land Rover Project Vector - mit offenen Türen© Jaguar Land Rover Deutschland

Bei der allgemeinen Gestaltung können vor allen Dingen Abnehmer die ihn im weiterführenden Einsatz haben noch Kennzeichnungen, Werbung oder Hinweise an dem Van & Minibus anbringen. Durch das rundherum angeglichene Design kann das Project Vector-Shuttle in beide Fahrtrichtungen los düsen. Auch verschiedene Lackierungen hat der Entwickler bereits gezeigt. Das autonom ausgelegte Fahrzeug bietet im Innenraum die höchstmögliche Variabilität. Große Schiebetüren geben den Weg frei auf den Bereich im Inneren.

Dort können Passagiere die vier Meter Fahrzeuglänge optimal ausnutzen. Die Sitze können auf verschiedene Art angeordnet werden. So können Kunden die Ausstattung ganz noch ihren Wünschen auf ihre Bedürfnisse einstellen. Natürlich ist denkbar, dass Infotainmentsysteme andere Unterhaltung im digitalen Rahmen angeboten und eingebracht werden. Schließlich müssen sich die Passagiere nicht auf den Straßenverkehr oder die Außenwelt konzentrieren, wenn sie die Reise im Project Vector antreten.

Konzept für die nahe Zukunft geht in die weitere Entwicklung
Sollte es gelingen, derartige Shuttles aus dem Thema "Concept Car" herauszulösen sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältig. Jaguar Land Rover tut gut daran, bei dem Elektrofahrzeug mit Bildungseinrichtungen, Universitäten und Entwicklern zusammenzuarbeiten. Der Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand ist wichtig um derartig neue und autonome Projekte in der Praxis zum Erfolg zu bringen. Ab Ende 2021 soll Project Vector dann tatsächlich auf öffentlichen Straßen im Großraum Coventry getestet werden.
Jaguar & Land Rover Project Vector - Cockpit© Jaguar Land Rover Deutschland

Bekanntlich haben auch andere Hersteller und Firmen ein großes Interesse daran diese autonome, fortschrittliche und innovative Art der Mobilität zur finalen Serienreife zu bringen, um neue Märkte zu erschließen und Bedürfnisse zu befriedigen. Wer hier Ressourcen und Entwicklungskosten bewegt, kann später die Nase vorn haben und das neuartige Konzept besonders gut in die Vermarktung und Umsetzung bringen.

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* Alle Angaben stammen vom Hersteller des Fahrzeuges und sind unverbindlich. Für detaillierte oder aktualisierte Informationen besuchen Sie bitte das Angebot des Herstellers.

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