Kia Niro Concept

Mini SUV von Kia

Kategorien: Kia Elektrofahrzeug SUV & Geländewagen

Kia hat die IAA 2013 zum Anlass genommen, ein individuelles Concept-Car im Bereich der Geländewagen und SUV-Fahrzeuge als Elektrofahrzeug zu präsentieren. In dieser Form ist das Fahrzeug dann zwar nie offiziell gekommen, jedoch hat es den Weg für den uns heute bekannten Kia Niro geebnet. Dieser zielt nicht mehr ganz so unverhohlen auf die Kunden des juke von Nissan ab, ist aber als pfiffiger Crossover mit Hybrid-Optionen zur gelebten Realität auf den Straßen geworden. Um so spannender ist ein Blick zurück in die Zeit, als Kia noch mit einem für den europäischen Markt gedachten Concept-Car gearbeitet hat.

Beachtliche Leistung im kleinen Elektrofahrzeug
Wie es sich für eine Studie gehört, hat Kia beim Niro Concept nicht gegeizt, was das Leistungsversprechen angeht. Trotzdem Schwerpunkt auf den dichten Verkehr in der Stadt sollte ein bis zu 250 PS starker Hybridantrieb den Südkoreaner befeuern. Dazu gesellt sich ein ausgewogener Allradantrieb. Nicht nur Bordsteinkanten und staubige Baustellenabschnitte wären damit für das SUV keine wirkliche Herausforderung gewesen.

Auch enge Parklücken oder enge Abschnitte hätten sich dank der kompakten Abmessungen gut bewältigen lassen. Höchstgeschwindigkeiten von über 200 km/h wären genauso denkbar, wie eine gute Beschleunigung und ein ordentliches Drehmoment. Der Antrieb basierte auf dem schon beim Kia Provo Hybrid Concept vorgestellten 1,6 Liter Turbo-GDI Benziner in Kombination mit einem 45 PS starken Elektromotor. Eine Art der Antriebskombination, wie sie heute - sieben Jahre später - häufiger zu finden ist.
Kia Niro Concept - Front© Kia Motors Corp

Auffällig und individuell - wie es sich für eine Studie gehört
Der Kia Niro Concept wirkt wie ein aufregend gestalteter Geländewagen im Miniatur-Format. Die Formen sind verhältnismäßig glatt gehalten. Die Front ist ebenmäßig und verfügt über zwei mittige Tagfahrlichter und scharf gezeichnete LED-Scheinwerfer. Klar ist die Form des typischen Grills der Marke aus Südkorea zu erkennen. Am Heck wiederum ist die mittig angeordnete Auspuffanlage zu sehen, die von zwei in Gelb abgesetzten Designelementen eingerahmt wird. Die Ladekante ist recht hoch und hätte so in der Serie vermutlich schlechte Karten gehabt.

Die Felgen sind groß und in Schwarz gehalten. Auch die Bereifung weist einen abgesetzten Streifen in Gelb auf. Die Türen öffnen sich nach oben hin und auf Türgriffe wurde ebenso verzichtet. Dem gewünschten Showeffekt ist das nur zuträglich. Dazu kommt die dynamisch abfallende Seitenlinie in Kombination mit dem farblich in Silber abgesetzten Dach. Auch diese Zweifarblackierung wird heute gerne für einen peppigeren Look angeboten und hat sich etabliert. Nicht nur dem kleinen Elektrofahrzeug stehen sie gut.

Interieur auf den Piloten gerichtet
Das Interieur wirkt wie aus einem Guss und verbindet die vorderen Sitzplätze mit der Mittelkonsole. Diese geht über zwei getrennte Hauptstreben in das eigentliche Cockpit über, das ganz klar auf den Piloten gerichtet und ihm zugeneigt ist. Neben dem übersichtlichen Feld zur Anzeige hinter dem Lenkrad bietet sich ein weiterer, übersichtlicher Hauptbildschirm mit zackig ausgearbeiteten Kippschaltern. Die Bedienung kann am Volant direkt oder über einen Dreh- und Klick Regler in der Mitte bedient werden.
Kia Niro Concept - Cockpit© Kia Motors Corp

Auch hier hat sich Kia für den kleinen Geländewagen an den Kontrast zwischen Gelb und Schwarz gehalten, um seine Linie fortzuführen. Schick sind auch die seitlichen Belüftungsdüsen im ovalen Stil. Kia hatte seinerzeit angekündigt, dem SUV viele Ausstattungsdetails zu verschaffen, die Kunden normalerweise eher in den höheren Klassen vermuten würden. Zum Thema Sicherheit, Komfort und Assistenz wären also einige Features zu erwarten gewesen.

Concept-Car mit Blick in die Gegenwart
Nicht ganz so avantgardistisch wie geplant hat Kia mit dem "normalen" Niro seit 2017 ein Crossover mit verschiedenen Antrieben im Portfolio. Die Gene vom Elektrofahrzeug mit Hybrid aus 2013 sind noch in Grundzügen zu erkennen. Auch andere Autos, wie der Stonic oder der XCeed wecken leichte Erinnerungen an den Vorläufer aus der Vergangenheit. Somit hat sich die Arbeit der Entwicklungsabteilung gelohnt. In den Katakomben der Südkoreaner hat das spannende Konzept aus SUV, Geländewagen und Kleinwagen sicher einen Ehrenplatz erhalten.

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Modelle / technische Daten*

* Alle Angaben stammen vom Hersteller des Fahrzeuges und sind unverbindlich. Für detaillierte oder aktualisierte Informationen besuchen Sie bitte das Angebot des Herstellers.

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