Toyota Proace City

Ab 2020 bieten die Japaner praktisches von Toyota

Kategorien: Toyota Van & Minibus

Mit dem Proace City stellt Toyota seine eigene Variante aus der Kategorie Kastenwagen und Minibus auf die Straße. Das Segment ist weiterhin ungemein beliebt - und das nicht nur bei Gewerbetreibenden oder Handwerkern. Mit den richtigen Ausstattungen wird ein solcher Van schnell zum preiswerten Geheimtipp für Familien die viel Stauraum, Variabilität und Nutzwert in Einklang bringen wollen. Ab 2020 bieten die Japaner also den Toyota Proace City und die PKW-Version als Proace Verso. Mit der Basis aus dem PSA-Konzern im Rücken kann so ein attraktiver Mitbewerber angeboten und vermarktet werden.

Zwei Motorenversionen sollen alle Bedürfnisse befriedigen und für Nachhaltigkeit sorgen
Was darf es denn sein? Benziner oder Diesel? Beim Toyota Proace City bzw. Proace Verso haben Käufer die Wahl zwischen diesen beiden Antriebsarten. Der Ottomotor fährt als 1,2 Liter mit 110 PS oder 130 PS vor. Den Selbstzünder gibt es mit 1,5 Liter Hubraum und einer Bandbreite von 75 PS, 102 PS oder 130 PS. Wobei der kleinste Diesel aufgrund seines Pragmatismus vorerst nur der Gewerbesparte vorenthalten bleibt.

Der Van sollte sich damit im Alltag und im Stadtverkehr in allen Lebenslagen gut aufgestellt zeigen. Bei annehmbarer Dämmung zeigen die Antriebe eine gute Elastizität und bleiben beim Verbrauch berechenbar. Nicht umsonst kommt die Basis auch beim Citroën Berlingo, Peugeot Rifter und Opel Combo zum Einsatz. Dazu kommt die Gewissheit, dass Anhänger mit dem Proace City bis zu einem Gewicht von 1500 Kilo gezogen werden können. Nicht unwahrscheinlich, dass der Minibus auch mal einen kleinen Wohnwagen zieht.
Toyota Proace City - Seitenansicht© Toyota Deutschland GmbH

Nüchtern aber dennoch chic designt
Einen Designpreis wird ein nüchtern gestalteter Kastenwagen aus diesem Segment wohl nie so recht gewinnen können. Das ist aber natürlich auch zweitrangig. Die Form folgt hier der Funktion und so ist das typische Toyota-Gesicht mit entsprechendem Logo fast schon der einzige Hinweis darauf, dass es sich beim Minibus um einen Toyota handelt. Macht aber nichts, denn Dachreling, Schiebetüren und ein hoch aufstehendes Heck sind die Merkmale, die bei der Zielgruppe für einen solchen Wagen die Herzen höher schlagen lassen.

Mit ein paar Auswahlmöglichkeiten beim Lack oder den Felgen kommt am Ende aber doch noch so etwas wie Individualisierung und Eigenständigkeit ins Spiel. Plastik findet sich an den Teilen, die auch gelegentlich in Mitleidenschaft gezogen werden können und passen alleine schon deshalb super in das Gesamtbild des Proace City bzw. Proace Verso. In zwei Längen kann der Kastenwagen geordert werden. 4,40 Meter oder 4,75 Meter. In der Langversion nimmt es der Minibus mit bis zu 2693 Liter auf. Damit wird der Toyota Proace City zum kompakten Stauraumwunder. Die Innenausstattung ist erwartbar robust ausgefallen.
Toyota Proace City - 2 Farben© Toyota Deutschland GmbH

Neben elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung und Verzurrösen sind auch technische Highlights wie Klimaanlage, Smart-Cargo-System, Lichtsensor, Müdigkeitserkennung und andere Features mit an Bord. Das Infotainmentsystem versteht sich auf Apple und Android. Wer möchte, kann sogar ein Panoramaglasdach bekommen und damit für einen luftigeren Innenraum sorgen. Ansonsten sind die Ähnlichkeiten bei der Ausgestaltung zu den "Geschwistern" des PSA-Konzerns nur schwer zu übersehen. Das ist aber kein Nachteil. Nicht umsonst sind Berlingo und Co. sehr beliebt. So beliebt, dass nun auch die Japaner eine eigene Variante auflegen wollen.

Fairer Preis für den kleinen Van von Toyota soll für Absatz sorgen
Wer den Proace Verso bzw. Proace City besitzen möchte, muss für die PKW-Version in der Basis mindestens 20.660 Euro bereithalten. Dafür gibt es ganze sieben Sitze und jede Menge Platz auf engstem Raum. Handwerker werden also nicht die Einzigen sein, die sich den Toyota Proace City einmal aus der Nähe ansehen werden. Mit seinem Gesamtkonzept und dem stark aufgestellten Netz an Toyota-Betrieben kann der Kastenwagen sowohl beim Gewerbekunden als auch bei Familien gut punkten. Mehr als 30.000 Euro wird kaum ein Exemplar bei voller Ausstattung kosten.

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Modelle / technische Daten*

* Alle Angaben stammen vom Hersteller des Fahrzeuges und sind unverbindlich. Für detaillierte oder aktualisierte Informationen besuchen Sie bitte das Angebot des Herstellers.

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